Ich bin öfter Sam Winchester als Jared Padalecki!
Dienstag, 16. Februar 2010 ~ Posted By Naley
Da wir uns immer mehr dem Ende der 5. Staffel nähern, haben sich Jared Padalecki und Jensen Ackles
die Zeit genommen, mit dem Supernatural Magazin über die ungeheuere Tragweite des Ganzen zu
sprechen. Es folgt ein Auszug des Interviews aus Ausgabe 14, die es jetzt im Zeitschriftenhandel
zu kaufen gibt.
Ein Interview mit Jared Padalecki und Jensen Ackles:
Während neun Monaten im Jahr sind Jared Padalecki und Jensen Ackles von ihren Supernatural
Charaktern besessen. Es ist so, als hätten Dämonen – oder Engel – ihre Körper übernommen und
die beiden hilflos zurückgelassen, während sie ihre Tage durch die Augen eines Anderen erleben,
die Gedanken eines Anderen aussprechen und das Leben eines Anderen führen. Natürlich sind diese
Eindringlinge nur die fiktiven Charaktere, die sie in ihrer TV-Show spielen, aber wenn man für
"sechzehn Stunden am Tag, 5 Tage die Woche Sam und Dean Winchester ist, scheint es wie eine
komplett andere Welt". Padalecki meint: "Ich bin öfter Sam Winchester als Jared Padalecki!"
Wenn Jared und Jensen diese vielen Stunden im Kopf der Brüder verbringen, die versuchen die
Apokalypse zu stoppen, während sie sich mit ihrer angeknacksten Beziehung zueinander beschäftigen
und mit dem Wissen kämpfen, dass die durch die Befreiung Luzifers möglicherweise das Blut der
kompletten Menschheit an ihren Händen zu haben, kann die ungeheuere Tragweite des Ganzen ganz
schön 'strapaziös' sein. Ackles bestätigt: "Diese Staffel ist bisher sehr anstrengend."
Was aber überraschenderweise so gar nicht schwer für Ackles zu sein scheint, ist der Fakt, dass
er so tun muss, als würde er zu gerne Padalecki's Sam's Hintern auf den Mond schießen. "Ich liebe
es, wenn sie sich bekriegen!", sagte er mit einem Lachen. "In der Vergangenheit konnte Dean seinem
kleinen Bruder nie lange böse sein, aber jetzt kann er das, weil er jeden Grund der Welt hat,
sauer zu sein: Sein kleiner Bruder löste die Apokalypse aus! Komm schon!"
Padalecki stimmt zu. "Ich liebe den Konflikt. Vorher war es wie: 'Oh, du hast einen Deal mit einem
Dämon gemacht, oder?' 'Ja.' 'Okay. Also wie lange noch?' 'Ein Jahr.' 'Du spinnst. Ich finde einen
Weg, dich da raus zu kriegen. Umarme mich.' Aber dann veränderte sich die Situation ganz
offensichtlich und auch wenn die Brüder sich immer noch um den jeweils anderen Sorgen machen,
haben die Geschehnisse der Vergangenheit die beiden verändert und sie in zwei Individuen geteilt,
was ihre Beziehung zueinander viel düsterer machte. Ich mag die Dynamik Bruder gegen Bruder, die
beide denken, dass sie das Richtige aus den richtigen Gründen tun. Und ich möchte gerne sehen,
wie düster Sam noch werden kann."
Beide Schauspieler erwarten momentan nicht, dass sich die Geschichte noch mehr verdüstert, sondern
dass Sam und Dean die ihnen in "The End" auferlegten Schicksale abändern. "Sie haben noch immer
mit ihren eigenen inneren Dämonen und Leichen im Keller zu kämpfen," bringt es Padalecki auf den
Punkt, "aber ich bin mir sicher, dass sie wieder zueinander finden und irgendwie ihre Kräfte
vereinigen." Ackles stimmt zu und ergänzt: "Ja, ich denke, dass sie den Großteil der restlichen
Staffel damit verbringen, die Dinge wieder ins Lot zu bringen und ihren Fehlern zu verzeihen,
besonders Sam, weil er sich schuldig fühlt, Luzifer auf die Menschheit losgelassen zu haben. Er
hat seine Fehler eingesehen und sucht nun nach Vergebung."
Lest das komplette Interview in der 14. Ausgabe des Offiziellen Supernatural Magazin, das es jetzt
im Zeitschriftenhandel gibt.
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